Title: Kingdom Label: Metal Blade Records | Releasedate:
2006.05.22 Info: Kingdom was also produced by Tue Madsen at Antfarm Studios in Denmark. It will be released the 12th of may, 2006 via Metal Blade Records in Germany / Austria / Switzerland.
Igelmetal (Germany) | Website Es ist Ende Mai und ich sitze in meinem Auto auf dem Weg nach Hause. Auf der Straße ist relativ wenig los aber im CD-Wechsler steppt der Bär im Kettenhemd. Schuld daran ist der neue Mitbewohner meiner 6er-WG, der eben erst eingezogen ist. Er hört auf den etwas ungewöhnlichen Namen „Kingdom“ und kommt aus der Schweiz, Kanton „CATARACT“ – Hab’ ich mir sagen lassen. Aber Moment: Hatte ich nicht im letzten Jahr schon mal einen Eidgenossen zu Gast? Hatte ich nachher nicht eine ganze Woche lang Kopfschmerzen? Dem muss ich wohl erst einmal auf den Grund gehen, bevor der Mietvertrag nun letztendlich unterschrieben wird. Also Brot und Salz unter den Arm geklemmt und vorsichtig an der Beladerampe des CD-Wechslers geklopft. Hallo, jemand da? Ich sag Euch, das hätte ich lieber gelassen! Jetzt hab’ ich nämlich wieder Kopfschmerzen, von meiner Nackenmuskulatur ganz zu schweigen. Ich hätte es aber auch besser wissen müssen: Nach dem grandiosen Auftritt der Schweizer auf dem letzen Wacken Open Air, für den ich sogar Machine Head den Laufpass gab, sollte selbst mir bekannt sein, dass der Genuss von CATARACT massive Muskelverspannungen zur Folge hat. Aber Moment: Sind diese Symptome nicht typische Nebenwirkungen von Thrash oder Speed Metal? Und sind CATARACT nicht eine der urtypischsten Metalcore Combos in Europa? Sollten einem also nicht eher die Rippen wehtun, weil man die letzte Wall of Death nicht anrollen gesehen hat? Richtig, diese Scheibe ist definitiv in der Thrash-Ecke anzusiedeln, vom Hardcore sind eigentlich nur noch die engagierten Texte und die Lebenseinstellung übrig geblieben. So haben sich drei der fünf Bandmitglieder dem „Straight Edge“ Motto verschrieben, also komplett ohne Drogen, Zigaretten und Alkohol. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, so vergilbt wenigstens die Tapete nicht. Werfen wir aber einmal einen genaueren Blick auf unseren neuen Mitbewohner. Zunächst herrscht ungewöhnliche Stille, die dann gemächlich in ein imposantes Intro mit Namen „Kingdom’s Rise“ übergeht. Und dann ist das Intro auch schon wieder vorbei und man schreckt zusammen und blickt sich angsterfüllt nach der soeben durchgeladenen Waffe um. In dieser Körperhaltung verbleibt man dann auch erst einmal, weil der Schalldruck ein Aufrichten erfolgreich verhindert. Hauptverantwortlich sind die ununterbrochenen Riff-Attacken gepaart mit einer Snare-Drum, die vom Sound doch sehr an Günther Grass’ Blechtrommel erinnern lässt (Nein, den ausgelutschten St. Anger Vergleich werde ich hier jetzt nicht anführen!). Die knochentrockenen Übergänge von halsbrecherischen Thrash-Parts zum groovigem Mid-Tempo lässt das Herz jedes Rhythmusfetischisten höher schlagen und sorgen dafür, dass man auch nach mehrmaligem Hören des Longplayers nicht genug davon bekommen kann. „On this Graveyard“ ist ein gutes Beispiel dafür. Die anfängliche Dampflok ala Johnny Cash wird mitten im Song zum ausgewachsenen Ferrari Testarossa, um dann wieder mit Kohle und Wasser in den Bahnhof einzufahren. Apropos Fahren: Ich nähere mich nach 25 Minuten so langsam meinem Ziel und gerade läuft Track Nr. 8 mit dem mystischen Titel „Definition of the Sacred“ an. Ich verlangsame automatisch meine Geschwindigkeit - Diesen Song muss ich definitiv noch bis zum Ende genießen, auch wenn der Grill schon vorgeheizt und das Bier schon kalt gestellt ist. Mit leichtem Kopfwippen fahre ich also in den Carport ein und lasse den Motor noch etwas laufen, um am nächsten Morgen noch genügend Strom zum Anlassen in der Batterie zu haben. Ja, und dann läuft „Legions at the Gates“ an und ich rufe meine Frau an: „Schatz, es dauert noch ein paar Minuten, leg schon’mal was auf den Grill!“.
ALD 4/5 (Österreich) | Website War das 2004 erschienen Brett der Eidgenossen namens „With Triumph Comes Loss“ schon ein ziemlich geniales Album, haben die Mannen um Bandsprachrohr Simon Füllemann diesmal jeglichen unnötigen Ballast über Bord geworfen. Wiederum endveredelt vom - mittlerweile zum Bandfreund mutierten – Produzentengenie Tue Madsen, präsentieren uns die Schweizer 11 Songs voller Straightness, unbändiger Härte, dabei aber zu jeder Sekunde fern ab jeglicher Metal & Core Klischees (obschon die Hardcore Einflüsse nach wie vor präsent sind!) und treffender als Gitarrist Simon hätte ich es auch nicht ausdrücken können: „Wir spielen Musik, die ist hart, die ist Metal, die ist Hardcore, die ist alles, Hauptsache hart, that’s it“ – eben Hauptsache hart – das ist auch das Zauberwort von „Kingdom“. Tempovariationen, schneidige Riffs, die konsequente und daher unterstützenswerte Verweigerung von cleanen Vocals, all das macht aus dem neuen CATARACT Werk eines der sehr, sehr guten am übersättigten Markt. Angefangen beim Intro „Kingdom’s Rise“ (ein düster gehaltener, von einem schweren Riff getragener Instrumentaltrack), welches nahtlos in das schnelle, räudige „War Of Cultures“ übergeht, reiht sich hier in insgesamt knapp über 40 Minuten ein Highlight ans andere, verfeinert durch geschickte Tempiwechsel, dem direkteren Songwriting, weniger Schnörksel und mächtigen, nah am Hardcore angelehnten Refrains. Schreihals Federico Carminitana ist ebenso die enorme Steigerung seit dem letzten „With Triumph Comes Loss“ Werkel anzumerken, wie die ganze Band als Einheit einen weitaus reiferen, homogeneren Eindruck vermittelt. Obendrein hat man mit dem Midtempo Stampfer „March With Your Battleforce“ eine Schlachthymne nicht anzunehmender Gigantomie im Gepäck, die selbst nach zig Rotationen nichts an ihrer Genialität verliert. Das was die Schweizer hier bieten, ist ein bestens umgesetzter, vertonter Tritt in die Fresse – da treffen wahnsinnige Thrash Metal-Riffings (zu Hauf!) auf stets eingängige, aber immerzu brutale Shout Refrains und somit definiert sich der CATARACT Metal anno 2006 quasi von selbst als nicht nur guter, sondern einfach scheiß genialer! Buy It, auch weil das Ding in der Erstauflage mit einer fetten Bonusdisc ausgestattet sein wird – und wer NASTY SAVAGE covert hat bei mir sowieso schon von vornherein gewonnen.
Dosenmusik 12/15 (Germany) | Website Wenn eine kleine Band aus der Schweiz mal eben so auf eigene Faust 2000 Exemplare ihrer Demo CD verkauft, dann will das schon was heißen. Geschehen ist eben dies mit Cataract 1998. Seitdem ist viel Zeit vergangen, nach Wechsel des Shouters und Labels, nachdem sie sich mit zahlreichen Touren eine treue Fanbase erspielt haben, bringt die Band 2006 ihr zweites Album auf Metal Blade heraus. Als Urgesteine in der europäischen Metalcore Szene bleiben sich Cataract musikalisch weiterhin treu. Wer Metalcore bislang nichts abgewinnen konnte, den wird diese Scheibe sicherlich nicht begeistern. Alle Freunde des Genres und Fans der Band dürfen sich allerdings auf gut vierzig Minuten Geknüppel vom Feinsten freuen. Kingdom wurde, wie bereits der Vorgänger, von Tue Madsen in den dänischen Antfarm Studios aufgenommen, so dass für satte und ausgewogene Beschallung gesorgt ist. Rein musikalisch findet hier sicherlich nicht die Neuerfindung des Rad statt, dass muss aber auch nicht sein, denn Cataract können zweifelsohne in ihrem Genre als Pioniere angesehen werden. Sie haben ihren Sound schon längst gefunden, Veränderung finden sich eher im Detail. Cataract liefern mit Kingdom insgesamt eine Rifforgie ab, die geschickt mit der Dynamik zwischen schnellem Gebolze und langsamen, moshigeren Teilen spielt. Slayer, Hatebreed und The Haunted, dass sind der Band nach die größten Einflüsse, und dass ist auch gut hörbar. Ganz selbstbewusst widersetzt man sie sich gängigen Trends wie zweistimmigen Gitarrenläufen oder melodischem Gesang, stattdessen gibt es mal ein Gitarrensolo in bester Slayer Manier, so zum Beispiel in "Denial of Life". Vorwürfe, man wäre ausgewimpt oder würde sich an den Mainstream anbiedern, werden sich Cataract sicherlich nicht anhören müssen. Was mir besonders gefällt, ist wenn es die Herren auch mal etwas langsamer angehen lassen, wie etwa in "March with your Battleforce", der Song ist die absolute Groove Dampfwalze. Weiterhin sehr zu empfehlen ist "Sacrifice for the Wealth", zunächst wird aufs Gaspedal gedrückt, um dann zum Ende hin doch noch die Handbremse zu ziehen und den Song mit einem finalem Mosh ausklingen zu lassen. Insgesamt elf kompromisslose Songs auf hohem Niveau, auf die anstehenden Tourneen darf man sich jetzt schon freuen.
Allschools 8/10 (Germany) | Website Zwei Jahre ist es her, dass CATARACT ihr Metal Blade Debut With Triumph Comes Loss herauskam. Nun kommt der Nachschlag mit Kingdom. Die fünf Schweizer sind seit ihrer Gründung 1998 kontinuierlich am Arbeiten gewesen, haben in der Zeit ein Demo, die beiden 7 War Anthems und Matyr´s Melodies herausgebracht sowie die vier Alben Golem, Great Days Of Vengeance, With Triumph Comes Loss und das nagelneue Kingdom. Zwischenzeitlich war es jedem Fan der Band möglich, egal ob in Deutschland oder in einigen Nachbarländern, CATARACT in der Nähe live zu sehen. Die Band ist eine gut geölte Tourmaschine, die sich im Laufe der Zeit in die Spitze des europäischen Hardcores gespielt hat. Kingdom ist noch ein Stück gewaltiger, härter und lauter als alle seine Vorgänger. Das Intro Kingdom´s Rise leitet ein 40-minütiges Massaker ein, dem Tue Madsen auf seiner Antfarm einen Hammersound verpasst hat. CATARACT, die sich schon auf der letzten Scheibe gesteigert hatten, haben es diesmal wieder geschafft. Die elf Songs bringen die Schweizer wieder ein Stück näher an die Spitze. Die Tracks sind musikalisch noch ausgereifter, haben aber noch mehr Elemente von MACHINE HEAD und SLAYER in sich. On This Graveyard ist eine Mischung aus MACHINE HEAD´s Burn My Eyes und BOLT THROWER, die Riffs von Denial Of Life und March With Your Battleforce hätten auch aus Kerry Kings Federn stammen können. Hier und da noch ein Schweden-Death-Metal-Riff eingebaut und das Ganze vom Midtempo mit Slowmo-Doublebass bis Uptempo und boxenzerstörenden Breakdowns. Die Stimme ist unverkennbar, da braucht man sich auf keine Überraschung einlassen, was auch gut so ist. Und ganz wichtig, was bei vielen Metalcore Bands leider der Fall ist; hier gibt es kein Katzengejammer! CATARACT ist eh nicht mit anderen Bands aus dem Genre zu vergleichen, da sie auf moderne Elemente, wie z.B. den cleanen Gesang oder diversen Samples, verzichten. CATARACT haben mit Kingdom einen würdigen Nachfolger zu ihrem With Triumph Comes Loss kreiert, der bestimmt abgefeiert wird und dazu beiträgt, das ihre Fangemeinschaft immer weiter wächst. In Zukunft werden CATARACT sich wieder den Arsch abspielen. Mehrere Festivalauftritte im Sommer, eine Spätsommertour, eine X-Mass Festivaltour im Dezember und eine Headlinertour nächstes Jahr sind geplant. Be prepared!
Sellfish 7/10 (Germany) | Website In schöner Regelmäßigkeit bedienen Cataract die Metalcore-Fraktion mit ihren ebenso derben wie hochkarätigen Ergüssen. Entwicklung findet bei den Schweizern derweil nur noch in überschaubaren, systematischen Bahnen statt: Mittlerweile verschanzt man sich immer mehr auf seiner Metal-Hochburg. Hardcore-Attacken haben da kaum noch eine Chance, durch die unnachgiebigen Death-Thrash-Kanonaden zu dringen. Die Gitarrenarbeit in Stücken wie "Denial of life" erinnert eher an die Bay Area der achtziger Jahre. Doch Cataract steuern längst in den Windschatten eines anderen Klassikers: Was die Vocals und die Instumentalarbeit angeht, kämpft sich die Präzisionsmaschine nämlich stärker denn je in Richtung Slayer vor. Das ist zwar nicht gerade innovativ, aber verdammt gut umgesetzt. Auf diese Weise entstehen nämlich eine ganze Menge veritabler Nackenbrecher - hier ganze elf an der Zahl. Der Überraschungseffekt des großartigen "Great Days Of Vengeance" ist zwar längst verflogen, in seiner Konsequenz ist das abermals von Tue Madsen gekonnt inszenierte Album aber nichtsdestotrotz eine Macht.
Heavyhardes 10/10 (Germany) | Website Uuuaaarrrggghhh!!! Der instrumentale Opener "Kingdom's Rise" bretzelt dermaßen fett auf den Hörer ein, dass ich lechzend am Boden liegend um Gnade flehe. Ist der Aufstieg des Königreichs erstmal verdaut und man hat sich in gewohnter Bang- und Posemanier vor der Anlage platziert, hämmert "War Of Cultures" in die Vollen und zeigt, dass die Schweizer da weitermachen, wo sie mit With Triumph Comes Loss aufgehört haben. Fettestes Thrashriffgewitter der slayeresken Art mit bellendem Sänger und alles erdrückender Rhythmussektion. Nur dass, verglichen mit dem 2004er Metal Blade Einstand, die Mucke noch heftiger und brachialer, wiederum vom dänischen Knöpfchen- und Reglerkönig Tue Madsen, in Szene gesetzt wurde. Das vorliegende Gemetzel ist Prügelmucke mit Herz, Hirn und dicksten Eiern. Ja, verdammt nochmal! Das ist es, was der Thrasher hören will. Oberamtlicher Thrash der Marke new Slayer, The Haunted oder Machine Head, der auch mal vom Gaspedal geht und mit auflockernden Mosh- und Haarprachtschüttelparts durch die Botanik galoppiert. Nachzuhören in "On This Graveyard" oder der Rifforgie "Denial Of Life" mit markigem Gitarrensolo. Ja, werte Metaller, die Eidgenossen haben sich für uns Banger zu einem Solo erniedrigen lassen. Das erfreut den dreckig grinsenden Kuttenträger und ärgert das kajalverseuchte Calibanmännchen. Hehehe!!! Thrashlunatics können sofort in den nächsten Multimedialaden des Vertrauens hechten und die limitierte Erstversion als Digipack inklusive einer Bonus-CD (die mir nicht vorlag) abgreifen, denn diese Scheibe ist ein Killer. Volle Punktzahl.
Helldriver Magazine 7/7 (Germany) | Website Man soll das Eisen schmieden solange es noch heiß ist. Die letzte Platte von Cataract aus der Schweiz war in der Tat ein sehr heißes Eisen. Das Metal Blade „ With Triumph Comes Loss“ Debüt bescherte den Jungs reichlich coole Touren wie beispielsweise die No Mercy Festivals. Das neue Album „Kingdom“ ist in der Tat eine verfeinerte Version des Vorgängers. Die Stilistische Entwicklung ist bei weitem nicht mehr so groß wie sie Cataract in der Vergangenheit hinter sich haben. Was wohl dafür spricht, dass die Band ihre Stil gefunden hat. Geboten wird massiver Sound der Marke Slayer meets Bolt Thrower meets Hatebreed. Eine echte Neuerung gibt es aber doch, die Vocals von Shouter Fedi machen auf dem neuen Album einen Schritt weg vom metallischen Schreien/Kreischen hin zum eher traditionellen Hardcore Shouting ala Merauder oder Hatebreed. Einen deutlichen Schritt hat die Band jedoch in Punkto Songwriting gemacht. Die neuen Songs klingen noch einen Tacken tighter, massiver und kompakter als auf dem schon saugeilen Vorgänger. Kaum ist das Intro verklungen erteilen dem Hörer Songs wie „War Of Cultures“, „Denial Of Life“ oder “Tounges Spitting Hate“ den Moshbefehl. Die Songs sind voll gepackt mit großartigen Riffs und interessanten Arrangements die immer wieder die Cataract´sche Vorliebe für Thrash Metal aufzeigen. Die technische Ausführung ist makellos und strotzt nur so vor Energie. Die Antfarm Produktion ist wieder einmal extrem Druckvoll. Cataract beweisen mit ihrem nunmehr vierten Album, dass Metalcore auch auf dem Zenit des Trends noch Begeisterungsfähig und originell klingen kann. Da können sich viele Bands ein Beispiel nehmen. Die Erstausgabe gibt es übrigens im Digipack mit Bonus-CD auf der Neuaufnahmen alter Songs sowie ein Livemitschnitt zu finden sind.
Music Scan 8,5/10 (Germany) | Website Das Schweizer Powerhouse CATARACT legt mit “Kingdom“ seinen zweiten Longplayer für Metal Blade vor, mit dem es seine straighte Metal-Fokussierung nochmals verstärkt. Stand das Quintett in der Vergangenheit für einen „Stop’n’Mosh-Sound“, gibt es nun absolut kein Halten, keine großen Breaks, mehr und die Musiker brettern amtlich schnell durch die elf Stücke ihres vierten Longplayers. Gut, in groovigen Mid-Tempo verfallen die Schweizer durchaus noch, und auch effektive Gang-Shout-Outs zeugen von der nach wie vor existenten Hardcore-Verbundenheit der Band, doch über alle elf Stücke von “Kingdom“ hinweg ist eine merkliche Straffung und noch gezielt temporeichere Brutalitätskanalisierung erkennbar. Unerbittlich setzen CATARACT nach, um ein Maximum an Druck und Aggression zu kreieren. Zur „Auflockerung“ setzen die Schweizer bisweilen auf melodische Leads in bester Schweden-Death-Tradition, doch zumeist dominiert treibendes Thrash-Riffing, das die Stücke unaufhörlich nach vorne treibt. ’March With Your Battleforce’ ist der sechste Track des Albums betitelt, der hinsichtlich “Kingdom“ die genau richtige Parole zu sein scheint. Besser und effektiver waren CATARACT niemals zuvor, ihr neues Album ist ein Pflichtkauf!
OsnaMetal 5/5 (Germany) | Website Yes! Yes! Yes! Mit „Kingdom“ halte ich die neue Cataract-Scheibe als Promo in meinen Händen und freue mich doller als die deutsche Fußballnationalmannschaft falls sie im Juli wider Erwarten die Weltmeisterschaft gewinnen sollte. Meine Freude vergeht mir auch nicht beim Hören der Scheibe. Cataract knüpfen auf ihrem vierten Longplayer genau da an wo sie mit dem Überflieger „With triumph comes loss“ aufgehört haben. Es werden auf „Kingdom“ elf Metalcore-Raketen rausgehauen, die in diesem Genre ihresgleichen suchen. Dennoch fällt die Scheibe etwas metallischer aus, was den Songs in meinen Augen noch mehr an Aggressivität/Brutalität verleiht. Sehr gut!!! Ich muss wirklich gestehen, dass mich „Kingdom“ vollends umhaut. Je öfter ich die Scheibe höre, umso besser finde ich sie. Was ich äußerst genial finde, dass es Cataract schafft, neben den nicht zu überhörenden Sympathien für Slayer und Hatebreed, ihren Liedern einen eigenen Sound zu verleihen. Das ist für meine Ohren das nötige Salz in der Suppe. Dadurch rangieren Cataract auf meiner Beliebtheitsskala auch vor diesen Bands. Ich könnte ohne Probleme noch eine Menge weiterer Lobeshymnen anstimmen, aber ich möchte auch den einzigen klitzekleinen negativen Aspekt anbringen. Auf der CD befinden sich durchweg qualitativ hochwertige Songs, die jedoch nicht an den Jahrhundertsong „Nothing’s Left“ heranreichen. Ist zugegebenermaßen auch sehr schwer und ich möchte gar nicht dran denken was mit mir passiert, wenn Cataract eine komplette Scheibe mit Liedern dieser Qualität auf den Markt wirft. Dennoch habe ich insgeheim auf einen solchen Song gehofft und nicht gefunden. Das hat auf meine Bewertung aber keinen Einfluss,eil es reines Wunschdenken ist. Wie ihr bestimmt bemerkt habt, schreibe ich etwas konfus, weil ich so von der Scheibe so hin und weg bin. Ich kann daher auch keine Anspieltipps geben. Ich nenne euch trotzdem die Lieder, die in mir die größten Glücksgefühle verursacht haben. Denial Of Life, March With Your Batteleforce, Legions At The Gates. Ohne schlechtes Gewissenkann ich Cataract allen Fans empfehlen, die etwas mit Metalcore anfangen können. Ich denke auch die, die nur am Rande mit dieser Musikrichtung zu recht kommen, sollten mit Cataract ihre Freude haben. Für mich steht unweigerlich fest, dass Cataract die Nr. 1 der Weltrangliste in Sachen Metalcore sind. Zum Schluß noch ein Tipp. Es wird von der „Kingdom“ wie so häufig in der letzten Zeit eine Spezialedition geben. Also schnell zum Plattendealer eurer Wahl und kaufen das Stück. Ich weiß schon jetzt, dass ich am 22. 05. mir auch ein Exemplar ergattern werde. Solange nehme ich aber noch gerne mit der mir vorliegenden Promo-CD vorlieb. Wie anhand des Reviews nicht anders zu erwarten, gebe ich den Schweizern in diesem Fall die Topscore: 5 Gitarren.
Ancientspirit 10/10 (Germany) | Website Die Schweizer von CATARACT haben einige Zeit in Tue Madsen´s Anthouse Studio verbracht und von dort mit „Kingdom“ ein mehr als vorzügliches Thrash Album herausgeschmuggelt, das nur ansatzweise erahnen lässt, dass wir es hier mit einer ehemaligen Metalcore Combo zu tun haben; na ja mit Ausnahme bei „Legions at the Gates“ vielleicht. Allerdings bleibt weiterhin unverkennbar, dass hier unsere Eidgenossen am Werke sind, zumal ja auch schon beim Vorgängeralbum „With Triumph Comes Loss“ deutliche Thrash Tendenzen zu vernehmen waren. Die Einflüsse von SLAYER, EXODUS und Konsorten sind nicht von der Hand zu weisen, allerdings zeigen sich CATARACT deutlich bissfreudiger als ihre Paten. Dabei sind Plagiatsvorwürfe komplett auszuschließen, da die 5 Herren aus dem Land des DJ Bobo mittlerweile ihren eigenen Weg gefunden und auch konsequent fortgesetzt haben. Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass man die Brachialität kompromisslos das ganze Album über anhält und sogar in den langsameren Passagen mit der Durchschlagskraft eines Dampfhammers alles an die Wand drückt. Fans von brachialem Thrash sollten hier unbedingt mal reinhören.
New-Core Magazine 10/10 (Germany) | Website Cataract trumpft wieder auf. Die schweizer Metal Combo ist zurück mit einem weiteren Killer-Album. Nach dem gradiosen Erfolg ihres letzten Metal Blade Album "With Triumph comes Lose" und unzähligen Shows gibt es jetzt wieder Nachschub. Ein Album wie "With Triumph comes Lose" noch zu toppen schien mir fast unmöglich, aber Cataract hat es mit Ihrem neuen Metal Blade Release "Kingdom" geschafft dem Mörder-Album vom letzten Jahr noch eins drauf zu setzten. Auf dem neuen Album "Kingdom" sind 11 Willenlose Songs enthalten die keine Kompromisse zulassen. Die Songs haben den typischen Cataract Drive und die zerstörerischen Moshparts wie man sie auch vom "With Triumph comes Lose" Album her kennt. Jedoch hat der ein oder andere Song diesmal mehr Luft bekommen zu atmen um dann kurz darauf wieder gnadenlos zu zuschlagen. Das Songwriting beim "Kingdom" Album wurde noch mehr ausgebaut und verfeinert. Ausgefeilte Riffs und Songpassagen mit ordenlich Power und Groove, von schnell bis slowmotion. Die Vocals von Fedi sind wieder sehr aggressiv und geben dem Ganzen den richtigen Flow in der Vocalline. Die Produktion ist wieder "Bombe" und wurde von Tue Madsen in den Antfarm Studios in Dänemark aufgenommen. Was soll ich euch noch grossartig erzählen, anhören ist hier angesagt. Am besten direkt zum nächsten CD-Dealer eilen und sich die Packung geben lassen. Und wer schnell ist bekommt sogar eine grosse Packung, das Limited Edition Pack mit der Kingdom CD und einer Bonus DVD ist nur für kurze Zeit zu haben. In einen der neuen Songs könnt ihr schon mal rein hören. Cataract hat jetzt eine komplett ne gestaltete Webseite bekommen mit einigen Donwloads, in der u.a. auch ein neuen Song vom Kingdom Album zu finden ist genauso wie die Lyrics zum Album. Check die neue Webseite von Cataract ab !!!
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22.10.2010 Dynamo - Zurich (CH) Dynamo - Zurich, (CH)
30.10.2010 Café Central, Weinheim (DE) Café Central - Weinheim (DE)